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20 | 05 | 2013
Stationäre Behandlung PDF Drucken E-Mail

Unsere Abteilung verfügt über vier Normalstationen sowie eine Intermediate Care Station und eine Kinderstation. Die Normalstationen haben 20 Betten in Zweibettzimmern, wobei grundsätzlich auch eine Einzelbettunterbringung möglich ist. Alle Stationszimmer verfügen über ein eigenes Bad und Toilette. An jedem Patientenbett befindet sich ein Telefon und in jedem Zimmer ein Fernseher, welche nach Anmeldung genutzt werden können. Auf den Stationen werden unsere Patienten rund um die Uhr von qualifiziertem Pflegepersonal betreut. Zusätzlich arbeiten Physiotherapeuten mit dem Ärzte- und Pflegeteam auf den Stationen eng zusammen. Unseren Patienten erhalten täglich Krangengymnastik und bei Bedarf Lymphdrainage. Spezielle Geräte wie zum Beispiel Motorschienen erfordern werden ebenfalls auf Station eingesetzt. Darüber hinaus gehende physiotherapeutische Behandlungen werden im hauseigenen Zentrum für Physiotherapie durchgeführt.

Zusätzlich zu unseren Normalstationen verfügt unsere Abteilung über eine "Intermediate Care" Station zur Betreuung sehr pflegeintensiver oder schwer kranker Patienten. Diese Station ist unter anderem mit modernen Geräten zur Überwachung und assistierten Beatmung sowie weiteren intensivmedizinischen Geräten ausgestattet. Das Pflegepersonal hat eine intensivpflegerische Ausbildung.

Schwerstverletzte Patienten und Patienten nach größeren Operationen betreuen wir auf den Intensivstationen, die von der Abteilung für Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin geleitet werden.  

Darüber hinaus verfügen wir gemeinsam mit der Abteilung für Orthopädie über eine Kinderstation mit Kind gerechter Ausstattung wie z.B. niedrige Waschbecken und Toiletten. Die Station verfügt über ein umfangreich ausgestattetes Spielzimmer, was den Kindern den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen soll. Die Infrastruktur erlaubt es Eltern ihre Kinder während des stationären Aufenthalts zu begleiten. Speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern und eine Erzieherin kümmern sich um die kleinen Patienten. 

Sie können mit den Stationen über folgende Telefonnummern Kontakt aufnehmen:

Station 5014 (Privatstation/BUKH) 0551-39 6134 
Station 5013 0551-39 8670 
Station 5011 0551-39 6131 
Station 3011 (IMC) 0551-39 14984 
Station 2023 (Kinderstation) 0551-39 22787 
Chirurgische Notaufnahme 0551-39 6105 
Intensivstation 0117 0551-39 6040 
Intensivstation 0118 0551-39 6060 
  

 

 

 

 

 

 

 

Im Folgenden finden Sie allgemeine Informationen zu Ihrem stationären Aufenthalt.

Aufnahmezeit

Wir bitten Sie am Aufnahmetag bis 11.00 Uhr auf Ihrer Station einzutreffen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Für Ihren Aufenthalt benötigen Sie

    * Utensilien zur Körperpflege
    * Utensilien zur Zahn- bzw. Zahnprothesenpflege
    * Handtücher und Waschlappen
    * Bequeme Kleidung
    * Unterwäsche
    * Festes Schuhwerk oder Sportschuhe

Besuche

Besuche können Sie zwischen 10.00 Uhr und 20.00 Uhr empfangen

Mahlzeiten

Die Mahlzeiten werden zu folgenden Uhrzeiten ausgeteilt:

    * Frühstück 7.30 Uhr
    * Mittagessen 12.00 Uhr
    * Abendessen 17.00 Uhr

Medizinische Untersuchungen

Untersuchungen finden in der Regel zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr statt, in besonderen Fällen auch später.

Ärztliche Visite

Die Visite beginnt in der Regel im Laufe des Vormittags. Feste Zeiten hierfür gibt es nicht, da die Stationsärzte über Tag im OP arbeiten.

Sprechzeiten der Stationsärzte

Sprechzeiten sind nicht festgelegt. Wir geben Ihnen gerne rasch Auskunft, jedoch kann es durch die Arbeit im OP auch zu Verzögerungen kommen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht nur sehr eingeschränkt telephonisch Auskünfte geben können.

Das Aufklärungsgespräch

Wir besprechen mit Ihnen das Operationsverfahren und die möglichen Komplikationen. In manchen Fällen kann das Operationsverfahren nicht im voraus genau festgelegt werden weil es z.B. von Befunden abhängt, die erst bei der Operation erhoben werden können. In diesen Fällen schildern wir Ihnen die möglichen Alternativen. Falls Unklarheiten bestehen, fragen Sie bitte nach.

Medikamente, Erkrankungen, Allergien

Für die Vorbereitung der Operation und der Narkose teilen Sie uns bitte die Medikamente mit, die Sie regelmässig einnehmen oder in der letzten Zeit eingenommen haben. Viele Schmerzmittel, Herzmedikamente und Medikamente für Gefässleiden verringern die Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Hormonpräparate können die Neigung zur Bildung von Blutgerinseln verstärken. Beides kann das Risiko von Komplikationen stark erhöhen. Handelt es sich nicht um eine dringliche Operation, kann in den meisten Fällen das Abklingen mancher Medikamentenwirkungen abgewartet werden. Auch homöopathische Mittel können das Komplikationsrisiko oder Laborwerte beeinflussen.

Bringen Sie im Zweifel die Medikamente zum Aufklärungsgespräch mit!

Erkrankungen von Herz- und Kreislauf sind zur Einschätzung des Narkoserisikos wichtig. Schwere Erkrankungen könne auch die Wahl des Operationsverfahrens beeinflussen. Falls Sie bereits einmal eine Thrombose erlitten haben, treffen wir besondere Massnahmen bei der Prophylaxe. Es gibt erbliche Störungen der Blutgerinnung mit verstärkter oder abgeschwächter Gerinnbarkeit des Blutes. Falls in Ihrer Verwandtschaft solche Störungen bekannt sind, teilen Sie uns dies bitte mit. Unter Umständen sind besondere Laboruntersuchungen und ggf. die Gabe spezieller Medikamente erforderlich. Viele Hauterkrankungen führen direkt oder über einen Juckreiz zu kleinen oder grösseren Hautveränderungen. Diese können vermehrt mit Bakterien besiedelt sein und dadurch das Infektionsrisiko stark erhöhen.

Allergien gegen Metalle, Schmuck oder Antibiotika erfordern eventuell eine Änderung der Implantate oder der prophylaktischen Medikation. Im Falle einer Latexallergie werden umfangreiche Änderungen bei vielen verwendeten Standardmaterialien erforderlich.

Eigenblutspende

Wir wenden blutsparende Operationsverfahren an. Bei bestimmten Operationen kann es trotzdem zu einem grösseren Blutverlust mit der Notwendigkeit einer Blutübertragung kommen. Ist bei einer Operation mit einem solchen Blutverlust zu rechnen, können Sie in der Blutbank der Universitätsklinik für sich selbst Blut spenden. Ob eine solche Eigenblutspende bei Ihnen möglich ist, wird von uns gemeinsam mit dem Narkosearzt geprüft. Oft kann mit einer Eigenblutspende die Übertragung von Fremdblut auch bei einer grossen Operation gänzlich vermieden werden.

Operationszeitpunkt

Die erste Operation beginnt in der Regel um 8.00 Uhr, die Patienten werden gegen 7.30 Uhr von der Station in den Operationssaal gebracht. Für die nachfolgenden Operationen sind keine festen Uhrzeiten vorgegeben. Bei leichteren Eingriffen werden Sie nach der Operation wieder auf Ihre Station gebracht, bei grösseren Operationen kann ein Aufenthalt im Aufwachraum, auf der Intermediate-Care-Station oder auf der Intensivstation erforderlich sein.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 09. April 2013 um 07:58 Uhr
 
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