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05 | 09 | 2015
Knie-Umstellungsosteotomie PDF Drucken E-Mail

Umstellungsosteotomie (Achsenkorrektur)

Wir verfolgen die Philosophie ein Kniegelenk solange wie möglich zu erhalten und alle konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen. 
Gerade bei Fehlstellungen der Beinachsen kommt es häufig zu einer Fehlbelastung im Kniegelenk, welche  frühzeitig zu einer Arthrose führen kann.  Die häufigste Fehlstellung ist dabei das O-Bein. Dabei verschleißt der Gelenkknorpel auf der Innenseite des Kniegelenks, nicht selten kommt es zusätzlich  zu einem Verschleiß des Innenmeniskus. Beschwerden und Schmerzen finden sich vor allem auf der Innenseite des Kniegelenks. Gelegentlich können die Beschwerden aber auch auf der Außenseite sein und rühren meist von einer zunehmenden Überdehnung des Außenbandes  bei progredienter Fehlstellung. 
Neben einer Schuhaußenranderhöhung im Anfangsstadium ist oft, je nach Ausmaß der Fehlstellung, eine operative Korrektur der Beinachse notwendig. Dabei muß die Beinachse exakt ausgemessen werden und eine Korrektur dort durchgeführt werden, wo die Fehlstellung vorliegt. Dies ist beim O-Bein meist im Kniegelenk nahen Unterschenkel, beim X-Bein meist im Kniegelenk nahen Oberschenkel der Fall. Wichtig ist, dass die operative Korrektur rechtzeitig vor einem vollständigen Verschleiß des Kniegelenks durchgeführt wird.
Durch eine Achsenkorrektur kann zwar ein bereits vorliegender Verschleiß im Kniegelenk nicht rückgängig gemacht werden, oft kann das Kniegelenk aber noch über Jahrzehnte mit guten funktionellen Ergebnissen erhalten werden und ein endoprothetischer Ersatz des Gelenks vermieden werden. 
Bei einer Umstellungsosteotomie ist ein stationärer Aufenthalt von 5 - 7 Tagen notwendig, 4 - 6 Wochen sollte der Patient das betroffene Bein an Unterarmgehstützen  nur Teilbelasten.
Wir haben in unserer Klinik eine langjährige Erfahrung in der Behandlung von Beinachsenfehlstellungen und führen diesen Eingriff häufig und mit sehr guten Erfolgen durch. 
 
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